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:: Gastgeber und Gast
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Rückblick auf das Schuljahr 2010/11 |
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Prämiierung der Teilnehmer im Stadttheater
/ Leonhard Frank Literaturwettbewerb |
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Leonhard-Frank-Literaturpreis für Haupt- und Mittelschulen |
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* Worum geht es? |
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Der Literaturwettbewerb findet
anlässlich des Leonhard-Frank-Jahres 2011 statt. (Leonhard Frank
starb 1961.)
Das Thema des Wettbewerbs lautet: Jungsein in Würzburg, in Anlehnung
an Leonhard Franks Werk, in dem er über seine Jugend in Würzburg
schreibt. |
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* Projektbeschreibung |
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Für jede angemeldete Klasse
gibt es einen eigenen Projekttag (9 - 17 Uhr) in der Stadtbücherei,
an dem zunächst Schauspieler des Stadttheaters Ausschnitte aus
Leonhard Franks Werk vorlesen. Anschließend trainiert Frau Buhl,
Schriftstellerin und Leiterin der Schreibwerkstatt der Stadtbücherei
mit den Schülern Creative-Writing-Methoden. Ziel dieses Tages ist
das Verfassen eigener Texte, in denen sich das Lebensgefühl der
Jugendlichen spiegelt. Die Texte werden in der Schule überarbeitet
und an die Jury gesendet (Mitglieder des Mainfrankentheaters, der
Leonhard- Frank-Gesellschaft, der Stadtbücherei, Verlagslektoren und
der Schriftsteller Volkmar Röhrig). |
* Unsere Teilnahme
am Projekt
Frau Buhl bot uns vor dem Projekttag eine Führung durch die
Stadtbücherei an, um unseren späteren Arbeitsort besser kennen zu
lernen. Wir nahmen das Angebot gerne an und besuchten das Falkenhaus
am 21.1.2011. Der Besuch in der bestens ausgestatteten und
besucherfreundlichen Stadtbücherei hat sicher auch dazu beigetragen,
dass der ein oder andere
Schüler diesen Ort zukünftig häufiger
aufsuchen wird.
Da der Schriftsteller Leonhard Frank im Mittelpunkt des Projekts
steht, befassten wir uns in der Klasse eingehender mit ihm.
Wir lasen aus seinem Buch „Die Räuberbande“, das um das Jahr 1900 im
Würzburger Mainviertel spielt und von einer Gruppe Jugendlicher
handelt, die sich nachts auf der Festung trifft und Pläne schmiedet,
nach Amerika auszuwandern.
Am Mittwoch, den 26.1.2011 fanden wir uns um 9 Uhr im Konferenzraum
des Falkenhauses ein. Zwei Schauspieler des Stadttheaters lasen uns
sehr eindrucksvoll ausgesuchte Texte aus L. Franks „Die Räuberbande“
und „Links wo das Herz ist“ vor. Die Textausschnitte und die
Informationen über L. Frank von Frau Buhl gaben uns einen Einblick
in die Lebens- und Gedankenwelt des Dichters, v. a. als Jugendlicher
in Würzburg.
Anschließend unternahmen wir unter Frau Buhls Anleitung einige
kreative Schreib- übungen. Schließlich wurden wir aufgefordert,
einen eigenen Text zu verfassen, z. B. einen Rap, in dem sich das
Lebensgefühl der Schüler widerspiegelt. Um 16.30 lasen die Schüler
ihre Ergebnisse vor und bekamen den Auftrag, die Texte zu
überarbeiten und in der nächsten Woche an die Jury zu senden.
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Ein langer,
arbeitsintensiver, aber schöner und kreativer Schultag mit vielen
Eindrücken ging um 17 Uhr zu Ende. |
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Verfasser: Teilnehmer
am Projekt und Lehrer Norbert Langhans |
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"Weltreligionen: global - lokal - didaktisch"
Mit großem Interesse besuchten die Klassen 7a/b und 8 a diese
Ausstellung im
Katechetischen Institut im Kilianeum am 12. November 2010.
Die
Ausstellung war in die folgenden drei Bereiche gegliedert:
- Stiftung Weltethos (global)
- Weltreligionen im
Raum Würzburg (lokal)
- Didaktik der Weltreligionen
(didaktisch) |
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Einige der Kompetenzen, die
durch diese Ausstellung vermittelt werden sollen:
* Weltreligionen in globaler und lokaler Hinsicht zu kennen,
* Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Weltreligionen zu verstehen,
* Akzeptanz und Toleranz anderen Religionen gegenüber zu entwickeln
Gerade diese Kompetenzen sind wichtige Bausteine für ein
friedfertiges Miteinander- auskommen im täglichen Umgang.
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Die
"Goldene Regel" in
den Weltreligionen: |
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Hinduismus: Man sollte sich
gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen
selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral. |
| Jainismus: Gleichgültig gegenüber weltlichen
Dingen sollte der Mensch wandeln und alle Geschöpfe in der Welt
behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte. |
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Chinesische Religion: Was du
selbst nicht wünschst, das tue auch nicht anderen Menschen an. |
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Buddhismus: Ein Zustand, der
nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für
ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für
mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten? |
| Judentum: Tue nicht anderen, was du nicht
willst, dass sie dir tun. |
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Christentum: Alles, was ihr
wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso. |
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Islam: Keiner von euch ist ein
Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich
selber wünscht. |
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Verschiedene Stationen zur
interaktiven Beschäftigung mit den Weltreligionen:
verschiedene Spiele, eine PC-Station, Bastelmöglichkeiten und ein
Multimediabereich mit visuellen und auditiven Medien |
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Stellwände zum Thema
Weltreligionen, Weltfrieden, Weltethos |
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Mit Hilfe der verschiedenen
Plakate zu Buddhismus, Chinesischer Religion, Christen- tum,
Hinduismus, Islam und Judentum konnten die Quizfragen beantwortet
werden. |
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Eine gelungene Ausstellung, die
durch vielseitige Informationsangebote
unsere jugendlichen Besucher besonders angesprochen hat.
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| Rückblick auf das Jahr 2009/2010 |
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Fußballturnier: Mönchbergschule gegen OGS
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Sie sind zwar (noch) keine
Weltmeister, aber sie spielen, als ob es um Alles oder Nichts ginge!
Die Schüler der Offenen Ganztagesschule und ihre gegnerischen
Partner der Mönchbergschule.
Das
Ergebnis beim Heimspiel am 17.6.2010 war 5:3; im Rückspiel eine
Woche später blieb es
beim Unentschieden. Sieger waren am Ende beide Mannschaften - wie
das Bild zeigt! -
Gut gemacht! |
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Starke Partner: Wirtschaft - Schule |
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Bereits zum zweiten Mal ließ
sich Frau Andrea Möhler dafür gewinnen, den Schulabgängern der diesjährigen
9. Klasse ihre Erfahrungen als Ausbilderin und
Berufseinstiegsbegleiterin mit auf den
Weg zu geben.
Als Mitglied des Arbeitskreises "Zukunft" von den
Wirtschaftjunioren der IHK Würzburg weiß sie wovon sie spricht. |
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Nach einer kurzen Vorstellung
ihrer Person und ihres Tätigkeitsfelds sollten sich die Schüler mit
wichtigen Fragen auseinandersetzen, u. a.: |
* Warum jetzt an später denken? *
Welche Fähigkeiten habe ich?
* Welcher Beruf passt zu mir? * Wo kann ich mich informieren? |
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Schon bei der Frage nach den
eigenen Fähigkeiten wurde manchen klar, dass es sich um keine
allgemeine Informationsveranstaltung handelt. Eine realistische
Selbst- einschätzung und die daran gekoppelte Einschätzung des
Partners öffnete einigen die Augen (im positiven Sinn). |
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Auch die zukunftsorientierte
Frage nach Familie oder Karriere war ein echter Denkanstoß. Der
Unterschied zwischen Arbeit und Leistung wurde klar herausgearbeitet
und war Überleitung zu der zentralen Frage:
Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern? |
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Selbstredend fachliche
Kompetenzen (Grundlegende Beherrschung der deutschen Sprache und
einfacher Rechentechniken, grundlegende naturwissenschaftliche
Kennt- nisse, Grundkenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge,
Grundkenntnisse in
Englisch und im IT-Bereich, aber auch Kenntnisse und Verständnis
über die Grundlagen unserer Kultur. |
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Genauso wichtig - betonte Frau
Möhler - sind soziale Kompetenzen, wie Kooperations-
bereitschaft, Höflichkeit, Konfliktfähigkeit und Toleranz. |
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Persönliche Kompetenzen
sind das dritte Standbein, nämlich Werte wie z. B. Zuver-
lässigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Sorgfalt.
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In der zielgerichteten
Diskussion bescheinigte Frau Möhler den Schülern ihre vorhandenen
Kompetenzen und ermutigte sie, diese im Schulalltag weiterhin
bewusst unter Beweis stellen. - Ein echter Anreiz für unsere
Schulabgänger und ein Ansporn auf dem Weg zu den bevorstehenden
Qualiprüfungen. |
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Herzlichen Dank an Frau Möhler für diese
Veranstaltung! |
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Informationsabend im I.K.B.
Schülerwohnheim am 9.3.2010 |
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Der 1. Vorstand des
Schülerwohnheims des Integrations-, Kultur- und Bildungsvereins
e. V. hatte zu einem Informationsabend eingeladen und neben anderen
geladenen Gästen bekundeten zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer durch
ihre Anwesenheit Interesse. Außer einem informativen Vortrag über
die Arbeit und Strukturen des Alltags der Einrichtung war Zeit für
eine Führung durch die Räumlichkeiten. Beim anschließenden
Beisammensein fand bei kleinen türkischen Spezialitäten ein
intensiver Meinungsaustausch zwischen den anwesenden Gästen und
Gastgebern statt. Die Kolleginnen und Kollegen unserer Schule
bedanken sich für die Einladung und bauen weiterhin auf eine gute
Zusammenarbeit. |
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Aktuelle Fragerunde im
Ethikunterricht 8/9 |
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Begegnung mit Sterben und Tod,
Sterbende begleiten und Trauernden beistehen, Hospizeinrichtungen -
ein Themenbereich, der im Ethiklehrplan der 9. Klasse vorgesehen ist
und der bei unseren Jugendlichen etliche Fragen aufwarf.
Viele ihrer Fragen wurden beantwortet:
Am 2. und 3. März 2010 kam die Hospizverantwortliche bei den
Maltesern, Frau Martina Mirus, zu Besuch in die Goetheschule. Sie
informierte die Ethikgruppe der 8./9. Klasse nicht nur über ihre
Arbeit als Hospizverantwortliche, sondern gab in äußerst
verständlicher und sensibler Art und Weise Antworten auf die vielen
verschiedenen Fragen der Schülerinnen und Schüler.
So erfuhren diese u. a. |
-
dass Sterben keine
Krankheit ist, sondern unsere letzte Lebensphase.
-
den Unterschied zwischen
Hospiz und Palliativstation.
-
welche Voraussetzungen zur
Aufnahme in eine Palliativstation bestehen.
-
die verantwortungsvolle
Aufgabe der Hospizhelferinnen und -helfer, die sich der
schwerstkranken, alten und sterbenden Menschen annehmen, wo
immer sie gerufen werden (zuhause, im Altenheim, im Krankenhaus,
auf der Palliativstation) - oft da, wo Angehörige ausfallen.
-
dass die Hospizhelfer
ehrenamtlich arbeiten.
-
dass diese Begleitung den
Patienten und die Familie kein Geld kostet.
-
dass zur Hospizarbeit
neben Sterbebegleitung auch die Trauerarbeit gehört (und es da auch
ganz gezielte Angebote gibt, z. B. für Jugendliche, wenn sie
einen nahe stehenden Menschen verloren haben).
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| Auch sehr persönliche Fragen
wurden gestellt. |
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Macht Ihnen die Arbeit Freude?
- Sie kann hin und wieder belastend sein, aber es erfüllt mich mit
großer Dankbarkeit und ich betrachte es als ein Geschenk, Menschen
am Ende ihres Lebens so nahe sein zu dürfen; es vertieft das eigene
Leben.
Empfinden die Menschen auf
der Palliativstation auch noch Freude oder Glück? - Freude und
Glück sind nicht an einen (körperlichen) Zustand gebunden. Die
Menschen leben ihre letzte Phase oft ganz bewusst, manche sehen
den Tod als Erlösung. Es wird oft auch gelacht. Sterben ist
Leben mit allem, was dazugehört.
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Für unsere Jugendlichen waren
diese Ethikstunden etwas Besonderes - nicht nur wegen der
Informationen, die sie aus erster Hand erhielten. Sie machten auch
einigen sehr bewusst, dass Leben und Sterben zusammen gehören und
ein "Sich Einlassen" auf diese Thema die eigene Persönlichkeit
durchaus stärken kann.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Mirus für ihre Bereitschaft
zu kommen und ihren Besuch, der weit mehr als nur informativen
Charakter hatte. |
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In der Weihnachtsbäckerei
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... hatten sich am 2. Dezember
2009 die Hortkinder unserer Schule ans Werk gemacht. Mit Eifer und
Spaß wurden Plätzchen ausgerollt, ausgestochen, angemalt, verziert
und gebacken. Unter der liebevollen und fachgerechten Anleitung von HsB-Fachlehrerin, Frau Schulz, entstanden leckere Butterplätz- chen.
Unterstützt wurden die Kinder von ihrer Erzieherin und Schülerinnen der 8. Klasse, denen das Backen mindestens genauso viel Freude
bereitete. |
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Gegen das Vergessen |
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Sensibilisiert u. a. durch den
Geschichtsunterricht trafen sich 14 Schülerinnen und Schüler der 8. und
9. Klassen am 26. November 2009 am Domvorplatz, um am Schweigemarsch zur
Erinnerung an die erste Judendeportation 1941 teilzunehmen.
2700 Juden aus Würzburg und Unterfranken waren von der Schrannenhalle
aus (in unmittelbarer Nähe zum heutigen Stadttheater) in
Konzentrationslager deportiert worden. |
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Mit Fackeln, Kerzen und Transparenten mit den Namen
der Konzentrations- und Vernichtungslager zogen rund 500 Menschen vom
Dom durch die Innenstadt bis zum Theater. Bewegende Reden, u. a. vom
Leben eines betroffenen jüdischen Arztes hielten den Teilnehmern vor
Augen, dass jeder eine besondere Verantwortung trägt: Stellung zu
beziehen, wenn bestimmte Menschengruppen oder Minderheiten verächtlich
gemacht werden. |
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Rückblick auf das Jahr 2008/2009 |
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Toleranz - unser großes Ziel |
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Die Klassen 5 a, 5 b und die sechste Klasse besuchten
im Juni 2009 die Hofkirche, die Synagoge im jüdischen Kulturzentrum und
die Moschee in der Erthalstraße.
In lebendigen, interessanten Führungen lernten die Kinder viel über die
drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam.
Die Hauptaussage war immer:
Sei tolerant jedem Glauben und jedem Menschen gegenüber - auch wenn dir
manches fremd ist oder seltsam erscheint.
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Die Klassen und Klassenlehrer bedanken sich für die
Führungen! |
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Wirtschaft trifft Schule: Wissenswertes zum Start ins Berufsleben |
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Aus erster Hand konnten sich die
Schülerinnen und Schüler der Goetheschule am Mittwoch, 25.03.09, über
den Start ins Berufsleben informieren.
Als kompetente Gesprächspartnerin war Frau Andrea Möhler von den
Würzburger Wirtschaftsjunioren, einem Zusammenschluss ehrenamtlich
engagierter Führungskräfte aus regionalen Unternehmen, in der Klasse 9 b
zu Gast.
Sie betonte, dass es über das fachliche Wissen hinaus auf die
persönlichen und sozialen Fähigkeiten ankomme, wenn sich ein Betrieb für
einen Azubi entscheide. Gefragt seien beispielsweise Zuverlässigkeit,
Team- und Konfliktfähigkeit, und damit immer der ganze Mensch. Diese
Fähigkeiten können die Schüler während ihrer Schulzeit einüben und unter
Beweis stellen, wozu sie Frau Möhler auf anschauliche Weise motivierte.
Dieses Gespräch der künftigen Azubis mit einer Vertreterin der
Unternehmer- perspektive war Teil des Trainings zur Berufsvorbereitung,
das die Christliche Arbeiterjugend Würzburg (CAJ) im Rahmen der
vertieften individuellen Förderung für die Abschlussklassen der
Goetheschule anbietet. |
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Vielen Dank an Frau Möhler, Frau
Scherer und Frau Karl (CAJ) |
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Zeitzeugin des 16. März 1945
zu Besuch in der Klasse 9 b |
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Echtes Interesse an den
Geschehnissen dieser Zeit waren ausschlaggebend - und so nutzte die
Klasse 9 b die Möglichkeit zu einem Gespräch mit einer Zeitzeugin.
Frau Rosa Eckardt war ohne zu zögern bereit gewesen, zu uns in die
Goetheschule zu kommen, um zu berichten. Auch 64 Jahre nach dem
verheerenden Angriff auf Würzburg erinnert sie sich wie heute an diesen
16. März 1945. In ihrer Erzählung fanden viele Fragen der Klasse 9 b
eine Antwort. Ein Besuch, der allen unter die Haut ging.
Nur wenige Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm "Angriff auf Würzburg"
waren nötig um zu zeigen, dass auch Jahre danach die Erinnerung lebendig
ist.
In vielen Einzelheiten brachte Frau Eckardt diese düstere Zeit zum
Ausdruck. Der Gesamteindruck, der bei allen haften blieb, bedarf keiner
Worte. Nur soviel: So etwas darf sich nie mehr wiederholen!
Danke an Frau Eckardt für dieses Gespräch! |
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Seminar "Zammgrauft"- für ein gewaltfreies Zusammenleben |
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Wir, die 8. Klasse, nahmen im Januar an
einem Projekt zur Förderung der Zivilcourage und zur Sensibilisierung
für Gewalt im CVJM-Haus teil. Dieses Projekt wurde von einem Würzburger
Polizisten und einer Polizistin geleitet. |
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In diesem Kurs
lernten wir, wie das Zusammenleben in einer Schulgemeinschaft richtig
funktionieren kann. Ziele des Projektes waren: |
- Sensibilisierung für Gewalt
- Stärkung der Zivilcourage
- Ausgrenzung erkennen und thematisieren können
- Erarbeitung einer gemeinsamen "Verfassung" für
den zukünftigen Umgang miteinander
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In vielen Situationen kam es
darauf an, dem anderen zu vertrauen.
Die
Leiter gaben sich sehr viel Mühe, den Jugendlichen nicht nur mit
Spiel und Spaß, sondern auch mit Ernst die bedrohlichen Situationen darzustellen. |
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Die Klasse 8 a bedankt sich für
diese Veranstaltung. |
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Schattendenker - auch ich?
Ausstellung im Caritashaus/Franziskanergasse 3 |
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"Schattendenker sind Menschen, die nur Schwarz oder
Weiß, hell oder dunkel sehen." |
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Die Klassen 7 a und 7 b besuchten
im Januar 2009 die Ausstellung Schattendenker. Hier wollen Studenten der
Fachhochschule mit ihren Bildern zeigen, dass sich Men- schen oft von
vorgefertigten Meinungen und Einstellungen blenden lassen.
Die Mädchen und Jungen der 7. Klassen nahmen diese Ausstellung zum
Anlass, sich Gedanken über die eigenen Vorurteile zu machen und darüber,
wie sie im Alltag damit umgehen können. |
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noitargetnI
Zum Nachdenken!
Nicht nur für unsere Schüler! |
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Rückblick auf das Schuljahr 2007/08 |
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Missio Aids-Truck in der
Goetheschule - Hauptschüler informieren sich über
Aids |
Goethe-Hauptschüler der 8. und 9. Klassen setzten
sich mit dem Thema Aids und Sexualität auseinander. Besonders
beeindruckte der 20 m lange Laster des Internationalen Katholischen
Missionswerkes missio.
Der Truck machte bei seiner Tour durch das Bistum Würzburg auch an der
Goethe-Hauptschule Station (27.6.08). Die Schülerinnen und Schüler
zeigten großes Interesse sowohl bei den thematischen Einführungen als
auch bei der Ausstellung im Truck. Die Tour des Aids-Truck ist ein
Angebot im Rahmen der Aktion Schutzengel-Aids & Kinder, mit der sich das
Internationale katholische Missionswerk missio für von HIV/Aids
betroffene Kinder und Jugendliche einsetzt.
Die Ausstellung fordert dazu auf, sich Fragen der eigenen Sexualität und
des persönlichen Schutzes vor HIV/Aids zu stellen. Zudem bietet der
Aids-Truck Einblicke in die Arbeit katholischer Hilfsprojekte, in
Präventionsarbeit und die Begleitung von Aids-Kranken und ihren
Angehörigen. Damit werden Möglichkeiten der Solidarität mit Aidskranken,
Aidswaisen und gefährdeten Kindern und Jugendlichen vorgestellt. |
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Spende für Afrika |
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Gebastelte Karten und Kerzen,
sowie Waffeln und Popcorn waren von der Klasse 7 b beim Miteinandertag
und Weihnachtsbazar verkauft worden.
Den Erlös konnten sie jetzt an Father Hyasint überreichen. Er ist
Direktor des Katechetischen Instituts von Mbinga in Tanzania und bereiste
im April für zwei Wochen Deutschland. Bei seinem Besuch in der
Goethe-Hauptschule am 2. April 2008 berichtete er vor allem aus dem
beschwerlichen Schulalltag in Tanzania. Über das Engagement unserer
Siebtklässler freute er sich besonders, denn mit ihrer Geldspende sollen
Schüler in Afrika unterstützt werden.
Den Besuch von Father Hyasint nahm unsere Englischlehrerin, Frau Fraas,
zum Anlass, einen Briefkontakt zwischen Goetheschülern und Schülern aus
Mbinga anzuregen. Adressen hierfür wurden bereits ausgetauscht. |
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Gespannt lauschten die
Siebtklässler den Berichten von Father Hyasint,
der aus seiner Heimat erzählte. Frau Fraas fungierte als Dolmetscherin -
eine Power-Point-Präsentation lieferte ausführliche, ergänzende
Informationen. |
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Zusammen mit ihrem Klassenlehrer,
Herrn Berthold, überreichten zwei Schüler der Klasse 7 b Father Hyasint
die stolze Summe von 222 Euro. |
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Besonderes Highlight |
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Liebe kommt aus dem Herzen - Urbanize live in der Goethe-Schule am
13.11.2007 |
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Deutschlands
wohl bestes Rap-Duo Marc und Roman, Urbanize, lieferten an unserer
Schule einen überzeugenden Auftritt ab:
Sei stark .., glaube an Dich .., Du kannst etwas erreichen
.., stehe zu Deinen Gefühlen ...
In Zeiten schwindender Werte und wachsender Oberflächlichkeit
versuchen sie, ihren Zuhören nahe zu bringen, was wirklich zählt: Wahre
(Nächsten)Liebe, ohne Schein. Für die wohl gelungenste musikalische
Umsetzung ihrer Botschaft im Song „Liebe kommt aus dem Herzen“ stand
unüberhörbar Elvis Pate.
Doch nicht nur mit diesem Stück rissen sie ihre Zuhörer - sowohl
Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte - zu Beifallsstürmen
hin. Dass es nicht nur eine Zugabe sondern auch viele Autogramme gab,
macht ihren Besuch an der Goethe-Schule unvergesslich! Was bleibt ist
die Hoffnung, dass „Urbanize“ unsere Schule nicht vergessen und
vielleicht einmal wieder zu uns kommen. Ihre „Message“ haben wir gehört
und verstanden: Liebe und Zuneigung kamen aus ihren Herzen. Dafür haben
wir Marc und Roman ins Herz geschlossen und sagen: Danke Urbanize, toi,
toi, toi und weiterhin viel Erfolg.
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Wer mehr über „Urbanize“ erfahren
möchte:
www.urbanize.de oder
www.myspace.com/urbanizeworld |
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